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Artikel zu Kieler FreiFunk im Fördeflüsterer

Unter dem Titel “Freifunk Freies Netz für freie BürgerInnen” findet ihr einen Artikel über die Kieler Freifunknetze.


Letzter Status

Um euch mal uptodate zu halten: Unser Netz ist wieder geschrumpft, nach dem Wegzug einiger Freifunker. Aus Lübeck gibt es bessere Nachrichten, denn da ziehen mehr Leute mit. Die erstellen auch eine eigene Firmware auf Basis von B.A.T.M.A.N.

Wir überlegen eine angepasste Firmware auf deren Basis zu nutzen und uns mal zu treffen.

Auch in Rendsburg und Postfeld gibt es Freifunk.


FreiFunk Init-Skript für Ubuntu, Debian, SystemV

Hallo, für alle die, die FreiFunk/OLSR auch via Notebook nutzen habe ich hier ein erstes Skript, das zwar nicht sehr ausgeklügelt ist, aber für mich funktioniert. Es setzt vorraus, das man unter /etc/olsrd/olsrd.conf bereits alles richtig konfiguriert und auch in /etc/default/olsrd START_OLSRD=”YES” gesetzt hat.

Das Problem, das man ja oft hat ist, das wenn der NetworkManager(NM) die Schnittstellen verwaltet, wir diese nicht mehr von Hand konfigurieren können. Wir müssen also für FreiFunk zwingen den NM abschalten – und wenn wir schon dabei sind können wir auch gleich einige Konfigurationen automatisieren.

das Skript macht folgendes:

  1. Bei “start” den NetworkManager herunterfahren.
  2. Die WLAN IP-Schnittstelle richtig konfigurieren.
  3. OLSRD starten
  4. Eine Datei /etc/resolv.conf.freifunk nach /etc/resolv.conf kopieren um wieder einen Nameserver zu haben. Vielleicht löst sich das mit dem resolver intelligenter lösen (Vorsicht: so bricht es die Ubuntu-Methode)

Beim Stoppen tut es folgendes:

  1. OLSRD stoppen
  2. NM starten
  3. Die resolv.conf wird dann vom NM automatisch wieder überschrieben.

Mit dem Skript kann ich nun, wenn ich es nach /etc/init.d/FreiFunk kopiere und ausführbar mache einfach FreiFunk für meinen Ubuntu-Notebook an- und abschalten.

Als nächstes sollte ich das mit der WLAN-Schnittstelle mal abstrahieren, da viele von euch vermutlich einen anderen Schnittstellennamen haben. Zumindest sollte das als konfigurierbare Variable gesetzt sein.

#!/bin/sh
### BEGIN INIT INFO
# Provides: FreiFunk
# Short-Description: FreiFunk OLSR network
# Description: Netzwerk für OLSR /FreiFunk konfigurieren.
### END INIT INFO

set -e

prefix=/usr
exec_prefix=/usr
sbindir=${exec_prefix}/sbin
localstatedir=/var

PATH=/usr/local/sbin:/usr/local/bin:/sbin:/bin:/usr/sbin:/usr/bin
DESC=”FreiFunk Connection Manager”
NAME=”FreiFunk”

USER=root

. /lib/lsb/init-functions

case “$1″ in
start)
echo “Fahre den Networkmanager herunter”
sudo /etc/init.d/NetworkManager stop
echo “Setze Modus ad-hoc auf eth2″
sudo iwconfig eth2 mode Ad-hoc
echo “Setze die IP-Adresse auf 10.100.200.107″
sudo ifconfig eth2 10.100.200.107 netmask 255.0.0.0
echo “Setze die ESSID auf gaarden.freifunk.net”
sudo iwconfig eth2 essid gaarden.freifunk.net
echo “Setze eth2 auf Kanal 1″
sudo iwconfig eth2 channel 1
echo “Starte OLDRD”
sudo /etc/init.d/olsrd start
echo “Kopiere resolv.conf”
sudo cp /etc/resolv.conf resolv.conf.back
sudo cp /etc/resolv.conf.freifunk /etc/resolv.conf
echo “Konfiguration abgeschlossen. Gehe auf http://127.0.0.1:1987″
;;

stop)
echo “Stoppe OLSR”
sudo /etc/init.d/olsrd stop
echo “Start den Networkmanager wieder”
sudo /etc/init.d/NetworkManager start
echo “Bitte etwas Geduld, bis das Netzwerk sich neu konfiguriert (ohne Freifunk)”
;;
esac

You get the idea? Ich übernehme natürlich keine Garantie dafür, das das Skript keinen Schaden anrichtet. Es fehlen noch einige Sicherheitsabfragen etc.. Daher ist es eher etwas für Leute, die wissen was sie tun, bzw. als Blaupause für Weiterentwicklungen.